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Am Boden

Mir geht es wieder etwas besser, zumindest hinsichtlich der Dissoziativen Krampfanfälle.
Am Mittwoch hatte ich einen schweren Dissoziativen Krampfanfall laut meines Mannes der mich dann wohl krampfend vorfand.
Ein paar blaue Flecken hier und da und Schmerzen sind die Folge dessen.
Ich kann mich leider an nix mehr erinnern, irgendwie fehlt mir ein ganzes Stück.
Ich habe mich dann versucht abzulenken und auch mal fünfe gerade sein zu lassen, was mir eigentlich nur schlecht gelungen ist.
Aber trotzdem hab ich wieder etwas Hoffnung, auch wenn ich jedes Mal von vorn anfangen muss.
Ich denke das Das mit meiner Mutter an Weihnachten das Fass zum überlaufen gebracht hat.
In dem Moment hatte ich Viele Flashbacks und Gefühle die ich nie irgendjemanden wünschen würde.

So eine Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung habe ich schon lange nicht mehr gespürt.

Ich bin am Boden und ich weiß nicht wie das alles besser werden soll , gut wird es nicht mehr dafür bin ich zu tief gefallen.

Es ist ohnehin schon schwer wenn man den ganzen Tag alleine ist und dann einen Krampfanfall hat und sich alleine versuchen muss hoch zu reißen.

In der Situation in der ich mich dann befinde habe ich mich bisher immer wieder alleine befreit und das ohne irgendeine Hilfe.
Denn wenn man jemandem braucht, wirklich braucht.. Bin ich letztendlich doch allein und muss auch mich selbst aus dem karren ziehen.

Aber dazu kommen dann die Seelischen Aspekte , meine Mutter die mich vier mal am Tag anruft und selbst nur am Stöhnen und Seufzen ist und das wo ich überhaupt nicht sage wie es mir eigentlich geht , ich weis nicht wann ich endlich mal den Absprung schaffe und nicht mehr emotional von ihr so abhängig zu sein , ich versteh es auch nicht warum ich so bin. Was verspreche ich mir denn davon , im Moment tut sie mir doch überhaupt nicht gut mit ihren Gestöhne wegen ihren Schmerzen wegen der Prellungen, ich hab absolut keine Kraft mehr.

Ich bin Seelisch und Körperlich am Boden , doch wenn ich ihr das sage dann sagt sie nur , lass uns nicht über Krankheiten reden , doch sie darf stöhnen und mir das Leben zur Hölle machen

Mist , ist das ungerecht !

Am Mittwoch hat sie einen Termin beim Arzt um aufzuklären warum sie immer hinfällt wenn sie etwas trinkt …Jetzt klingt es so als ob sie gar nicht mehr hingehen will …aber eins sage ich – tut sie es nicht dann werde ich Sauer und irgendwas muss ich mir dann überlegen. Ich kann so einfach nicht mehr , ich gehe daran zugrunde. Ich !!!!

Mein Mann ist heute wieder Zehn Stunden auf der Arbeit ich muss alleine zurecht kommen …Ich werde es schon schaffen, irgendwie – wie immer !

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