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Blackout

Vor zwei Wochen an einem Donnerstag, war es soweit das ich komplett ausgerastet bin.
Alles was sich bis zu diesem Zeitpunkt aufgetaut hatte und was ich ein gefressen habe kam wie ein Blitzschlag nach Außen.
Resultat war das ich in die Notaufnahme musste um die Wunden zu nähen.
So eine Attacke hatte ich das letzte Mal vor zwei Jahren.
Ich glaube das mir einfach alles zuviel wurde.
Auch die Einsamkeit, das ich immer alles alleine machen muss auch wenn ich verheiratet bin. Bleibt alles an mir kleben.
Mein Mann ist zwar lieb und geduldig, aber im Grunde war das schon alles.
Er Damelt abends wenn er mal zuhause ist, mit seinem Handy rum…
Wenn ich ihn mal um eine Massage bitte, mit Widerwillen.
Was mir besonders aufstößt ist das er seinen Scheiß eltern den Hintern abputzt,
Unsere Eheberatung hat gemeint, das sich seine eltern niemals ändern werden und immer verletzen werden.
Jetzt wollte ich so zuvorkommend sein und ihnen eine Chance auf Stefans Geburtstag geben mit uns essen zu gehen.
Aber ich bereue den Entschluss schon wieder.
Denn nachdem ich einen längeren Brief an sie sendete.
Kam per SMS nur es tut uns leid das wir euch Misshandelt haben.
Drei Tage später als Stefan am Telefon wieder rum schleimte.. Sagte seine Mutter.
Ich hoffe nicht noch einen Brief zu bekommen.
Ich habe es echt so satt.
Auch Stefan jeden Abend redet er von seiner Arbeit.
Das seine anderen Arbeitskollegen nur Pausen machen…
Er stellt sich als was besseres da weil er nie Pausen macht… Und arbeiten will.. Aber keiner auch der Chef setzt sich nicht durch.
Genauso wenig wie Stefan.
Er wollte eigentlich eine Therapie machen um sein selbstbewusstsein auf zu polieren.
Aber das ist alles hinüber.
Er hilft mir zwar ab und an im Haushalt usw.
Aber zwischenmenschlich, intim und vielleicht etwas mehr Pfeffer im Arsch hat und gibt er nicht.
Ich habe es so satt das ich immer Rücksicht nehmen muss auf alles.
Er zwingt mich sogar mir zu seiner Oma zu fahren obwohl er genau weiß das ich das eigentlich nicht kann und mir nicht gut tut.
Weil die Oma dement ist und mich nicht mehr erkennt. Mir tut das weh…
Aber er sieht es nicht.
Und meine Pflege die heute wieder da war hat auch gesagt, das sie bemerkt hat das in mir vorher was lange brodelte… Das ich keine Motivation habe kein Sinn im Leben usw.
Und das Stefan sowas nicht sieht und mich mal ein bisschen aufbaut und stärkt, nein im Gegenteil er zieht mich eher noch runter.
Ich will mich ja nicht unbedingt trennen dafür empfinde ich ja auch noch was für ihn.
Aber irgendwas muss ich tun.
Ich weiß nicht was, aber ich weiß das ich glücklich sein möchte.
Wie ein Kind im Regen tanzen und lachen und verrückte Sachen machen… Einfach leben das will ich. Aber wie…

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