Alkoholabhängigkeit,  Co - Abhängigkeit,  Emotionaler Missbrauch,  Traumatische Erlebnisse,  Vergangenheit

Die Vergangenheit (sie holt dich immer wieder ein) 1

Heute erzähle ich etwas aus meiner Kindheit
Mich selbst triggert es nicht mehr so stark weil ich mit meiner Therapeutin einen Weg gefunden habe diesen eigentlich damals sehr starken Trigger zu umgehen.

Achtung!! Daher möchte ich euch bitten diesen Text nur zu lesen wenn ihr auch genug stabil dafür seid.

Vorwort
Ich werde die Namen verfremden
Bitte seit tolerant gegenüber das was ich euch hier anvertraue.
All das was ich jetzt schreibe ist auch mit meiner Therapeutin so abgeschprochen.
Es wird wohl etwas in die Tiefe gehen daher bitte ich hier noch mal nur lesen wenn ihr könnt
Ich möchte euch mit diesem Beitrag Mut machen
Öffnet eure Herzen und bleibt nicht mehr stumm.
Ich habe selbst auch zu lange geschwiegen.
Ich fing erst vor wenigen Jahren damit an.
Dieser Text ist für euch alle für die vergessenen, verwahrlosten und ungeliebten Kinderseelen.

Sommer 1979
An jenem Tag war es furchtbar heiß und meine Mutter erlaubte es mir im unseren Garten nackig herum zu laufen.
Unsere Nachbarn haben gegrillt und ich konnte gerade mal 4 Monate laufen und rannte umher.
Alle freuten sich mit mir das ich wieder aus dem Krankenhaus gekommen war und das ich jetzt wieder einigermaßen gesund war.
Im Laufe des Abends wurde meine Mutter wie meistens immer sehr komisch und ich wusste da noch gar nicht was es zu bedeuten hatte.

Ich weiß nur noch das meine Mutter eine Flasche an den Mund ansetzte wo eine durchsichtige Flüssigkeit drin war.
Ich hielt mich mehr bei den Nachbarn auf, die auch schon komisch guckten.
Irgendwann kam ein großer schwarzer Mann
Und meine Mutter sagte ich sollte mit in die Wohnung kommen.
Meine Mutter war nicht mehr so lieb wie sonst.
Sie war sehr grob
Und steckte mich ins Kinderbett.
Ich schlief nicht ich habe geschrien.
Aber anstatt meine Mutter, kam dieser Mann zu mir und legte seinen Finger auf seinen Mund und machte psssst!
Wo war meine Mama?

Ich schrie.. Der Große Mann legte seine Hand, seine große Hand, auf meinem Mund und ich bekam keine Luft mehr.
Da ich damals an Asthma Bronchiale litt bekam ich fast gar keine Luft mehr.
Ich muss blau angelaufen sein..
Er fasste mich überall an.
Das darf doch nur meine Mutter?
Was macht der da!
Ich schrie weiter.
Er drehte mich auf dem Bauch und machte sich an meine Windel zu schaffen….
In dem Moment kam meine Mutter ins Zimmer.
Wie ich jetzt erst weiß war sie damals stark betrunken.
Sie schrie den Mann an und sah dann mich das ich total blau angelaufen war.
Sie packte mich, zog mir schnell etwas an.
Wir gingen dann zur Nachbarin wo sie einen Krankenwagen rief.
Ich kam ins Krankenhaus
Dort wurde ich dann wieder beatmet.
Wieder fand man keine Venen und meine kleinen Ärmchen waren schon ganz zerstochen
Letztendlich lag ich wieder an einer Infusion.
Diesmal kämpfte ich wieder um mein Leben und war für ein paar Sekunden nicht mehr auf dieser Welt.

November 1984
Es war so stürmisch es Blitze und Donnerte es Hagelte und Regnete
An diesen Tag kann ich mich erinnern das meine Mutter noch helfen mußte den Keller auszupumpen da er voller Wasser gelaufen war.
In unserer neuen Wohnung in der wir schon vier Jahre lebten, gab es keine Nachbarschaft mit der man Grillen konnte
Es war ein Sozial Bau, nicht mal einen Garten hatten wir.
Nur Wiese auf der ich dann oft spielte.

Denn Freunde hatte ich keine, da ich im Kindergarten so oft wegen Krankheit gefehlt habe.
An dem besagten Abend klopfte es an unserer Tür die zu der Zeit noch aus Doppel Glas bestand.
Das Unwetter war noch nicht vorbei und ich hatte schreckliche Angst vor dem Gewitter.
Als meine Mutter sich gerade die Nassen Klamotten vom Leib reißen wollte, klopfte es wieder.
Diesmal lauter.
Jetzt bollerte es bald..
Ich hatte Angst das die Scheibe eingeschlagen werden könnte.
Meine Mutter wollte nicht aufmachen nur einen Spalt breit..
Sie zog die Kette vors Schloss und öffnete die Tür.
Da war er wieder der große schwarze Mann.
Er hatte ein Messer dabei was er vor seiner Nase fuchtelte.
Meine Mutter hatte Angst und öffnete die Tür.
Dann ging plötzlich alles ganz schnell.
Er hatte etwas dabei das klare Zeugs in der Flasche und wir gingen ins Wohnzimmer.
Dort saß ich den ganzen Abend ganz alleine.
Und keiner kümmerte sich.
Den anderen Morgen musste ich in die Schule und so ging ich Lautlos ins Bett.
Ich konnte nicht schlafen.
Ich weinte und war traurig.
Nicht einmal gute Nacht hat sie gesagt.
Sie war mit dem großen Mann auf dem Sofa und sie erzählten sich Geschichten von früher.
Irgendwann in der Nacht, ich muss doch wohl eingenickt sein saß jemand an meinem Bett und fasste mich unterhalb meines Bauchs an.
Er glitt immer tiefer, bevor ich schreien konnte hielt er wieder die Hand auf meinem Mund.
Er entdeckte das ich wach war.
Und das schien ihn sichtlich zu erregen denn er fasste seinen Penis an und fing an zu stöhnen.
Dann sollte ich die Hand nehmen, aber ich wehrte mich vehement.

Puhh kurze Pause – – – 😥

Als ich mich wehrte, schlug er mich und presste die Hand noch mehr auf meinem Mund.
Ich wurde bewusstlos.
Ich weiß nicht was dann geschah.
Als ich aufwachte lag ich auf dem Bauch und mir tat alles weh.
Meine Beine waren auseinander gerissen und er lag über mir.
Es tat höllisch weh.
Ich bekam keine Luft mehr.
Und ich fiel wieder in Ohnmacht.
Ich wurde wach und musste brechen, aber es ging nicht denn er war immer noch über mir..
Nur das ich mich gedreht hatte, nun auf den Rücken und das er sein Ding an mir gerieben hat.
Er küsste mich überall und ich fand es einfach nur widerlich.
Ich versuchte nach meiner Mutter zu schreien..
Aber in dem Augenblick ergoss er sich, starrte mir in die Augen, seine waren fast schwarz.
Und ich konnte mich nicht mehr halten und habe mich übergeben.
In dem Moment ließ er von mir und rannte zum Bad um sich sauber zu machen.
Ich lag da, das ganze Bett war voller erbrochenem, Blut und Sein ekliges Zeug.
Ich weinte, ich konnte nicht mehr.
Ich hasste mich..
Ich ekelte mich.
Ich riss mir die Haare…
Ich hörte nur noch etwas klappern und wie die Tür dann ins Schloss fiel.
Er war weg…

05:30 Uhr in etwa

Mir viel das aufstehen schwer, ich bekam kaum Luft.
Ich suchte nach meinem Athma Spray und dann ging es mir etwas besser.
Ich konnte kaum stehen und gehen aber ich versuchte es.
Ich riss das leinen Laken vom Bett knüllte es zusammen und steckte es, schlurfend über dem Flur ins Bad in die Waschmaschine.

Dann stellte ich mich in die Badewanne und wusch mich überall.
Ich wusch mich gründlich mit Seife so das es fast brannte.
Dann holte ich aus dem Schrank ein neues Laken..
Zog mich an für die Schule.
Dann bezog ich das Bett mit einem neuen weißen Laken.
Und schlurfte danach ins Wohnzimmer wo es nur so vor Zigarettenrauch stank und ich beinahe wieder keine Luft bekam.
Meine Mutter lag auf dem Sofa und Schlief.
Ich versuchte sie wach zu machen aber sie säuselte nur irgendwas und drehte sich um.
Immer noch Blutete ich, ich versuchte die Blutung zu stoppen.
Mit ein paar pflastern und einer einfachen Bandage unter mein Kleidchen versteckt.
Ohne Pausenbrot und Saft bin ich dann zur Schule gegangen.
Nur mein Kanister und ich mit meinen Schmerzen..
Bin dann Sechs Kilometer gelaufen bis in die Stadt zu meiner Schule
Und dort warteten schon die Kinder aus der fünften Klasse und mobbten mich.
Wenn es eine günstige Gelegenheit ergab dann, schlugen sie mich in den Magen.
Ich fühlte mich wie Dreck, wie Abschaum.
Warum kann mich niemand gern haben? Warum tun mir immer alle weh.

Und dann fragen sich Menschen die Gesund sind warum man eine Borderline Persönlichkeitsstörung bekommt?
Hier ist eines der Taten, die mir und viele anderen angetan worden sind.

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