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Die Wahrheit

Morgen ist der Tag an den hoffe ich das lange Spiel endlich ein Ende hat.

Im Herbst berichtete ich davon das ich noch vor Gericht bin mit meinen Vor-Vermietern.

Sie haben mich und auch andere über´s Ohr gezogen.

Nicht nur in Mietsachen sondern auch bei den Dienstleistungen die sie angeboten hatten.

Sie besaßen ein eigenes

Tonstudio eine schöne Location wo man ausgelassen und gut feiern konnte.

Am Anfang war alles gut , der Schuppen war voll mit Künstlern vom Ballermann und auch anderen.

Irgendwann wollten sie immer mehr schaffen,

Zu der Location kamen Fotostudio , Tonstudio TV Auftritte usw.

Ich persönlich fand das ein bisschen schnell , viel für den Anfang.

Ich will nicht sagen das die Produktionen schlecht waren.

Aber sie haben das mitgenommen was sie konnten und das nicht immer mit fairen mitteln.

Ich habe mich ungefähr im Zeitraum von zwei Jahren bei denen bewegt , als gute Freundin so dachte ich damals.

Natürlich ist es auch nicht ausgeschlossen das man für solche Menschen auch mal schwärmt. Und sich vorstellt wie es wäre selbst ein wenig berühmt zu sein.

Damals steckte ich in einer tiefen Krise mit meinem Mann und ich brauchte dringend mehr Aufmerksamkeit.

So verbrachte ich oft Zeit so gut es ging bei den Brüdern die das Tonstudio und Location betrieben.

Es war nicht so das ich mich wirklich verliebt hatte , auch wenn ich das mal in einer E- Mail erwähnt habe. Da wurde mir gleich ein Ellenlanger Schuh draus gedreht.

Letztendlich war es nur der Gute Austausch.

Ich kannte das noch von meinem Ex Freund als wir uns besser verstanden und Freunde waren, telefonierten wir oft Stundenlang.

Mit dem einen Bruder war es fast genauso.

Wir telefonierten oft und es ging hauptsächlich um die Musik aber auch um die Wohnung die sie mir vermietet hatten.

Das Verhältnis war also ganz gut und doch mehr Freundschaftlicher Natur auch wenn ich zwischendrin mal etwas Fehlgeleitet war.

Ich habe jedoch nie Anspielungen gemacht oder direkt gekämpft um eine Beziehung.

Daher nenne ich das ganze auch nur eine Schwärmerei.

Nun das kurz dazu ….

Meine Mutter wurde im Dezember 2012 sehr krank ,

Ich glaube mich daran erinnern zu können das ich diesen Auszug auch schon in meinem Blog aufgeschrieben habe.

Aber erkläre nochmal kurz , um zusammen zu fassen.

Ich machte mir sehr große Sorgen um sie wie immer schon.

Die einzige und die letzte Sorge galt immer nur meiner Mutter.

Sie ist zusammengebrochen , ihr Glück war es das sie Passanten fanden und gleich den RTW riefen.

Noch am Abend , erst als sie anrief fuhr ich sofort von Paderborn bis nach Detmold dies sind ungefähr 35 Kilometer.

Die Straßen waren Schneebedeckt und auch ein wenig glatt , mir war es aber egal.

Ich wollte und musste zu ihr.

Denn ich wusste nicht was wirklich los ist , was passiert war.

Als ich angekommen bin.

Fauchte sie schon gleich los.

Ich kann nicht mehr genau ihre Worte wieder geben, ich weiß nur das es mir sehr weh tat. So hatte ich sie schon lange nicht mehr erlebt.

Voller Jähzorn und fast Hass in ihren Augen ließen mich wieder in das Kind fallen das damals Haar genauso reagierte.

Ich schluckte , schaute sie nur an und konnte kein Wort mehr heraus bringen.

Es tat mir so in der Seele weh. Ich tat alles um zu ihr zu kommen und was macht sie sie schrie mich fast an.

Nur weil ich ihr geraten hatte mit dem Arzt zu sprechen und ein paar Tests machen zu lassen. „ DAS IST MEINE SACHE“

Am zweiten Tag als ich sie besuchen kam , war das gleiche.

Sogar vor Ärzten und Schwestern war sie so gemein zu mir.

Diesmal sagte ich ihr aber , ich glaube nicht das ich das verdient habe das du so mit mir umgehst.

Ich wollte aus der Türe wieder gehen und da sagte sie dann nur , „ Du musst mich aber auch verstehen“

Das war immer so , „Du musst mich aber auch verstehen“

Und was ist mit mir ?

Letztendlich verbrachte sie nach dem Krankenhausaufenthalt bei uns ein paar Tage über Weihnachten die mit die schrecklichsten waren die ich erlebt habe.

Ich und auch mein Mann konnten ihr überhaupt nichts Recht machen.

An allen und jedem setzte sie etwas aus.

Ich wurde am Heilig Abend noch Krank und bekam Fieber.

Mein Mann ist mit mir dann noch ins Krankenhaus gefahren.

Die ganze Zeit machte ich mir Vorwürfe und Gedanken.

Ich war schon mit den Brüdern auf Facebook befreundet und einer der beiden sagte , das bald sein Haus frei würde ob es vielleicht etwas für mich wäre.

Ich dachte so das wäre Ideal , meine Mutter könnte unten wohnen und wir oben.

Ich kann so für sie da sein wenn sie wieder Krank ist.

Nach langem warten und hin und her……

Schließlich kam es dann auch dazu, wir bezogen die Wohnung am 1. August

und meine Mutter gab ihre Wohnung auf in der sie 34 Jahre gewohnt hatte.

In der ersten Zeit hat sich meine Mutter überhaupt nicht einleben können.

Ich habe alles getan was in meiner Macht stand , mein ganzes Erspartes ging für die Renovierung ihrer Wohnung drauf.

Ich bestellte sogar einen Maler der mich letztendlich auch sitzen gelassen hatte. Zum Glück wurde alles zum Großteil fertig.

Ich kaufte meiner Mutter sogar noch einen Backofen mit Herd und Gardinen.

Ich tat wirklich alles das sie sich wohl fühlte.

Aber immer wieder hatte sie schlechte Laune und manchmal setzte sie mich so dermaßen unter Druck das ich manchmal nicht mehr wusste wo mir der Kopf stand.

Mir ging es selber noch nicht so gut , ich war immer noch in den Depressionen verfangen.

Und meine Vergangenheit hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht völlig verarbeitet.

Es gab dann ein paar Mängel im Haus , was mich persönlich nicht so dermaßen störte.

Aber meine Mutter hakte immer wieder darauf Rum das ich den Vermietern Bescheid geben sollte das sie das in Ordnung bringen.

Letztendlich dauerte es immer bis etwas getan wurde.

Und versprechen die gegeben worden sind , wurden nur zum Teil eingehalten.

Meine Mutter wurde zunehmend immer Launischer .

Es hat mich fertig gemacht.

Manchmal artete es aus wie Psychoterror es tat einfach nur weh , das man ihr nichts Recht machen konnte.

Zu den Depressionen bekam ich noch Psychogene Anfälle und unter diesem Stress häuften sich diese.

Meine Mutter wollte zum Anwalt weil die Vermieter wie sie sagte ja nichts machen.

Nun ich denke es war so gedacht , von den Vermietern das auch mein Mann selbst etwas am und im Haus machen sollte.

Aber er kam ja nie dazu weil er sehr viel arbeitete. Und wenn er zuhause war hatte er meist keine Lust mehr , außer den Garten den hat er ab und an noch gepflegt.

Noch an dem Tag als ich mit meiner Mutter und mein Mann zusammensaßen versprach sie mir nicht zum Anwalt zu gehen das erst mal so auszusitzen und zu schauen ob sich etwas tut.

Aber obwohl es mir schlecht ging und ich wieder am ganzen Körper zitterte , ging sie am nächsten Tag zum Anwalt. Gegen unserer Absprache.

Dies hat mich zutiefst verletzt.

Sie hat mich einfach so ins Gesicht gelogen …aber das war ich ja schon gewohnt.

Ich verstand mich mit den Brüdern ja soweit noch ganz gut und ich wollte beim besten Willen niemanden etwas böses. Ich habe es immer im Guten versucht.

Auch meine Tante die im Ort wohnte machte manchmal Druck.

Wie das aussieht kein vernünftiges Geländer, das ist Lebensgefährlich.

Usw….

Um so mehr so was aufkam um so wütender wurde meine Mutter.

Mein Mann wurde dann oft ihr gegenüber auch sehr ausfällig und hat ihr derbe Wörter an den Kopf gehauen.

Dabei ging es Hauptsächlich um meine Vergangenheit in der sie nichts dazu gelernt hat und dennoch immer ihr Ding durchziehen wollte.

Das ich so wie damals immer noch darunter leide wenn sie mir gegenüber so gemein ist. Obwohl ich alles für sie getan habe.

Mein ganzes Leben habe ich für sie gegeben. Weil sie meine Mutter ist und weil ich sie immer noch vom ganzen Herzen liebe.

Welche Tochter hätte das so mitgemacht über Jahre.

Andere die sie kennen, können sicherlich auch ein Lied davon singen.

Nun kam die Kündigung für meine Mutter und einerseits war ich froh das sie raus musste, und ja auch wollte.

Es wäre nicht mehr gut gegangen auf Dauer.

Ich war Nervlich wirklich am Ende.

Mein Mann hatte sich entschuldigt das er so ausgerastet ist, aber meine Mutter konnte das überhaupt nicht annehmen.

Und ist heute noch Sauer , sie hat es bis heute nicht verstanden aus welchem Grund und warum er so war.

Sie hat ihn das bis heute nicht verziehen, er muss sich immer noch ändern.

Als sie dann im Sommer auszog , fühlte ich mich einerseits frei aber auch irgendwie total schlecht.

Ich verfiel wieder in ein Tiefes Loch.

Wir halfen meiner Mutter diesmal auch wieder bei dem Umzug.

Irgendwann im Laufe des Sommers häuften sich Märchen und Versprechungen um das Haus in der Wohnung der ich und mein Mann wohnten.

Mit einem mal bekamen wir eine riesengroße Nebenkostenabrechnung von beinahe Tausend Euro, von den Vermietern und ich bin sofort damit zur Verbraucherzentrale gegangen.

Diese empfahl uns sofort zu einem Anwalt zu gehen weil sie meinte , das da etwas nicht mit Rechten Dingen zu geht.

Also dann gingen wir gleich zu einer Anwältin , diese Deckte noch viel mehr Ungereimtheiten auf. Es wurde sogar Zuviel Miete für die Wohnung verlangt.

Jedenfalls gab es zweieinhalb Jahre ein Riesen hin und her.

Da sich die Brüder mit der Mutter nicht einig waren gab es nicht nur Unstimmigkeiten bei uns sondern auch zwischen denen.

Die Miete die ich den Brüdern oft auf Wunsch in Bar gegeben hatte wurde verpulvert für irgendwelche Späßchen.

Zum Glück hatte ich mir alles schriftlich geben lassen , den Vertrauen ist gut , Kontrolle aber besser.

Jedenfalls haben die Großen Mist verzapft , aber nicht nur bei mir.

Zuerst kam die Mutter vor Gericht und nun sind es die Brüder die noch dran glauben müssen.

Morgen ist nun der hoffe ich letzte Gerichtstermin , ich sehe dem Positiv entgegen.

Mit den Märchen und Lügen die sie erzählt haben kommen sie nicht weit ich lasse mich da auch nicht unter kriegen.

Einer der beiden hat dreckige Wäsche gewaschen , aber mir ist das Wurst weil ich genau weiß was ich getan habe, Zudem was er sich einfallen lassen hat , hatte rein gar nichts mit der Gerichtsverhandlung an sich zu tun,

Er wollte mich mürbe machen , mir Angst einjagen.

Aber das schafft er nicht.

In der weise bin ich sehr stark. Weil ich weiß das ich im Recht bin.

Als ich dann heute Mittag mit meiner Mutter telefonierte war sie sehr kurz ab.

Es tat mir wieder sehr weh das sie mir nicht mal alles Gute wünschte für Morgen.

Sie hat es überhaupt nicht interessiert.

Manchmal verstehe ich sie nicht.

Man muss mich nicht Überbehüten oder Betüddeln ein einfaches Alles gute wäre schön gewesen.

Sie spricht oft nur von sich, wie es mir geht was ich direkt mache das interessiert wenn dann nur oberflächlich.

Ich hätte mir gewünscht nachdem wir uns nun wieder besser verstanden haben das sie mehr als Mutter wieder für mich da ist.

Da ich schon kein Vater habe , nie gehabt habe , der mir aber auch fehlt irgendwo.

Es gibt so vieles was ich nicht begreifen kann und das mich heute immer noch sehr verletzt.

Manchmal haben meine Mutter und ich gute Momente zusammen zum Beispiel wie Weihnachten am Heilig Abend ….aber das ist nicht immer so.

Nun ich bin für sie da wenn Not am Mann ist , aber im Großen und ganzen will ich meinen eigenen Weg gehen.

Schließlich habe ich mein ganzes Leben lang nur an sie gedacht.

Ich habe früher sogar meine eigene Oma oder andere Verwandte angelogen nur um sie in Schutz zu nehmen.

Seit je her hat sie mich immer sehr beeinflusst und mir vieles mürbe gemacht und untersagt.

Ich habe das die meiste Zeit in meinem Leben geglaubt und bin danach gegangen.

Und hatte Angststörungen, konnte kaum auf die Straße gehen.

Sie kann auf einer Seite so lieb und nett und auch fürsorglich sein , aber andererseits kann sie auch genau das Gegenteil sein.

Zwar trinkt sie seit dem Krankenhausaufenthalt nicht mehr , ich hoffe es zumindest ….

Aber ihre Verhaltensweisen sind so geblieben.

Eines kann ich nur mit Guter Gewissheit sagen , denn soweit bin ich endlich.

Wenn ich merken würde das sie wieder was trinkt dann wäre sie für mich unten durch , nochmal das ganze mitmachen fast 35 Jahre , das packe ich nicht noch einmal.

Ich war ein Wrack und total innerlich zerstört , ich habe aus eigener Kraft mich wieder hoch gezogen.

Ich hatte damals kaum jemanden der für mich da war , damals gab es auch keinen Mann und es gab keine Freunde.

Ich habe alles was ich jetzt bin alleine geschafft und mit Gottes Hilfe und das ist die Wahrheit.

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