Angst,  Depressionen

Tagebuch Eintrag vom 11.5.2017

 

In letzter Zeit scheinen sich die Krampfanfälle zu häufen.
Irgendwas ist immer, das ich dann für Tage zurück Falle.
Entweder in die Vergangenheit, in die Traurigkeit in die Unverständnis der Menschen.
Ich habe keine Geduld so bald es wieder etwas besser wird.
Ich muss irgendwas tun. Ich will funktionieren
Will zeigen das ich noch lebe
Trotz allem.
Ich bin sehr weinerlich in diesen Phasen, kann mich selbst nicht verstehen.
Fühle mich Ungeheuer unnütz und ich schäme mich in Grund und Boden das ich meine Gedanken und meine inneren Gefühle nicht in den Griff bekomme.
Und damit anderen total zur Last falle.
Wenn auch keiner etwas sagt , die Blicke sprechen Bände.
Ich Frage mich so oft was mache ich nur falsch das ich oft auf oberflächliche Menschen treffe die überhaupt kein Verständnis oder Mal ein funken Mitgefühl zeigen.
Ich habe etwas gewonnen aber auch sehr viel verloren.
Menschen, Familie, Hobbys, meine Lebenslust meine Kreativität und auch mein Lachen.
Irgendwie fühle ich mich abgestumpft nicht mehr fähig wirklich zu empfinden und sich zu freuen.
Es ist so lange her wo ich mich innerlich richtig gefreut habe.
Die Wünsche die ich hatte kosteten kein Geld und immer wieder hat man mir meine Träume genommen.
Manchmal weiß ich nicht mehr ob ich noch ein Ziel habe …
Ich laufe Planlos durch den Tag
Bin müde vom ständigen Kampf
Tue das was wichtig ist und was sich nicht vermeiden lässt.
Würde am liebsten die Nacht zum Tag machen da ich Angst habe einzuschlafen.
Nachts geht es mir gut wenn ich wach bin und Tagsüber komme ich mit der Welt nicht klar.
Und auch mit mir nicht.
Oft weiß ich nicht was ich mit mir anfangen soll.
Viel zu oft bin ich niedergeschlagen oder wütend und zornig auf mich selbst.
Was habe ich schon erreicht in meinem Leben.
Ich bin krank , behindert und absolut wertlos.
Wie soll es weiter gehen , wo führt das hin und wann kann ich hoffen Menschen zu begegnen die einfach nur verstehen und akzeptieren.

 

 

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