Angst,  Depressionen,  Traurig

Müde

Ich bin müde, das geht mir nun schon zwei Tage so.
Ich habe keine Flashbacks mehr und meine Gefühle sind nicht mehr so intensiv, aber irgendwie bin ich doch noch innerlich traurig.
Ich kann mich zur Zeit schlecht konzentrieren und fühl mich teilweise ausgelaugt.
Ich hab das mit dem Gutachten doch jetzt hinter mir gelassen?
Aber irgendwas ist, was ich nicht in Worte beschreiben kann..
Venlafaxin nehme ich nun wieder 150 mg
Ich spüre das meine innere Wut abnimmt.
Heute sagte mir die Therapeutin das ich die Wut auf mich übertrage weil ich keinen Vater habe.
Die ganze Wut meiner Mutter, zuzuschreiben kann ich nicht, weil ich ihren Halt brauche
Bei Mutter und Vater, könnte ich ruhig ein Elternteil hassen, es wäre dann immer noch jemand da.
So gelangt die Schuldfrage bei mir, ich hasse mich und bin Wütend auf mich wenn ich etwas nicht schaffe.
Ich soll mir also immer wieder ins Gedächtnis rufen, Das war meine Mutter, ich war das Kind
Sie hatte die Verantwortung!
Ich bin 42 Jahre alt und bin in Sicherheit,
Sobald Flashbacks auftreten soll ich das so verinnerlichen.
Beide Hände klopfen abwechselnd auf die Beine, damit rege ich zwei Gehirnhälften an und kann somit einen möglichen Dissoziativen Krampfanfall entgegen wirken.
Diese Ratschläge sind gut, aber was mache ich gegen diese innere Leere die mich gerade überkommt.
Dieses Gefühl, ich bin kurz vor dem Ausbruch und es flaut dann doch wieder ab.
Schon sehr komisch und kompliziert das Ganze.
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