Tagebuch

Tagebucheintrag 16.11. Lungenentzündung und andere kleine Viecher.

Nun liege ich hier in meinem Bett , höre die Autos auf nassen Asphalt fahren.
Ich fühle mich Sicher und Geborgen unter meine Decke.
Regentropfen klopfen an mein Fenster, 

ganz leise und mal etwas lauter.
Nur ich bin schon wieder krank.
Als ich gestern vom Arzt kam hieß es Lungenentzündung und die voll Fette Infektion.
Erstmal Sieben Tage Ruhe und Antibiotikum schlucken.


Wie sehr ich diesen Zustand zwischen Fieberschüben , Schlafen und Gammel dahin Phasen doch mag.
Nämlich überhaupt nicht.
Mich wundert es jetzt auch nicht warum ich die letzten Tage so Schlapp und Antriebslos war.
Um so mehr hoffe ich ganz fest das ich schnell wieder Gesund werde und mich wieder frei Bewegen kann.
Dieses so genannte eingesperrt sein ist nichts, aber auch gar nix für mich.
Heute Nacht fühle ich mich fast Top Fit , nachdem ich fast den ganzen Tag geschlafen habe.


Morgen kann ich mich auch nicht wirklich ausruhen da ich zwei Termine bei verschiedenen Ärzten habe.
Das wird bestimmt super anstrengend.
Bei mir ist so eine Infektion leider gleich dreifach so schlimm.
Besonders wenn noch Fieber dazu kommt.
Jedenfalls mich entmutigt nichts so schnell. Solange ich noch meine Sinne bei mir habe und für mich und meinen Täglichen Gebrauch sorgen kann.
Denn leider war das auch einmal anders.
Ich brauche da nur an meine Kindheit denken.
Wie schlimm ich im Krankenhaus gelegen habe.
Und bei einer Lungenentzündung die ich früher sehr oft bekam, lag ich nie unter einem Monat im Krankenhaus.
Weil die Lungenentzündung sich so zäh hielt und oft nichts half damit es besser wurde.
Heute weiß ich zum Glück alles darüber.
Ich kann mir in vielen Dingen selbst helfen.


Weil ich mich kenne , meine Gefühle wahr nehme und wenigstens in dieser Hinsicht auf mich achte.
Was früher unmöglich war und ich des öfteren alleine und unbemerkt da lag, gebe ich heute um so mehr Rücksicht auf die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben.

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