Depressionen

Fallen ins Nichts

Seit ein paar Tagen ging es mir recht gut ,
schöpfte wieder neuen Mut trotz der Schmerzen ,
war manchmal Lustig und sogar Fröhlich.
Ja , habe ich mich verdammt noch mal  zusammen gerissen und alles geschafft was ich wollte.
Von einer Minute zur nächsten , – ………..
 Ich lese deine SMS darin steht das
 du es sehr begrüßt das ich dir nicht mehr schreiben soll.
Das ich dein Leben kritisiere ,
das du aber dein Leben mit deiner
 Familie in Harmonie in Einklang leben willst und ich das stören würde.
In diesem Augenblick bin ich in
 mich zusammen gefallen wie ein Luftgefüllter Sack ,
dem man einfach so eine Nadel
 hinein sticht und dem auf einmal die ganze Luft entweicht.
Tränen flossen in strömen , Benommenheit und Apathie.
 (Ich stehe neben mir) Was haben
diese Worte in mir ausgelöst ?
Wohin jetzt in diesem Augenblick mit
 meinen Gefühlen , meinen inneren Druck mir selbst zu Schaden.
Ich hasse mich dafür das ich so fühle
 und empfinde , schlimmer noch ich hasse mich.
Ich hasse mich so sehr , das ich mich am
 liebsten in diesen Moment besaufen oder schneiden würde.
Aber ich versuche die Gefühle raus zu lassen ,
und nicht wie sonst zu unterdrücken oder zu vermeiden.
Ich weine immer noch ,
es tut so schrecklich weh von der Familie verstoßen zu werden,
vor allem dann wenn man noch nicht mal den Grund kennt.
Auf die Fragen hin , die ich stellte noch nicht mal eine Antwort erhält.
Zb. Ist es der Grund warum ich verstoßen werde ,
weil ich Unehelich geboren wurde ,
Liegt der Grund in der Vergangenheit ?
Was habe ich falsch gemacht.
(Was mache ich andauernd falsch, das ich so bestraft werde ?)
 Was hab ich denn nur getan ?
Ich fühle mich gerade wie ein Schwerverbrecher.
Angeklagt und Verurteilt !!!
Immer schon dachte ich, es ist irgendwas komisch
aber ich hab erst vor ein paar
Wochen den Mut gefasst meine Tante anzuschreiben.
Das sie so Reagiert, hätte ich nicht für möglich gehalten.
Ich habe gedacht , wenn sie annähernd so wäre wie meine Oma –
ihre Mutter dann könnte sie mich verstehen.
Vielleicht kämen wir uns so alle ein Stückchen Näher.
Aber seit dieser SMS eben gerade ,
steht nun fest das ich und auch meine
Mutter immer unerwünscht waren.
Das erklärt nun auch das wir immer
 alleine waren und selbst kämpfen mussten ,
 niemand war für uns da.
Ich verstehe meine Mutter nur zu gut ,
wie oft hätte sie ihre Schwester gebraucht und
immer wieder bekam sie Absagen.
Wenn man so ganz alleine ist und auf sich gestellt ,
kann ich die Reaktion von meiner
 Mutter heutzutage nur zu gut Nachvollziehen.
Wenn ich es könnte , würde ich es vielleicht
jetzt auch tun – Nur um den Schmerz zu minimieren.
Aber ich tue es nicht , so sehr es mir auch mein Herz zerreist
das ich im Grunde für meine Familie gestorben bin ,
das mit mir niemand etwas zu tun haben möchte.
Es ist schrecklich und furchtbar wenn man
nicht weis warum oder wieso, egal – ich muss dadurch so oder so.
Ich kann es nicht mehr ändern , ich hab es wenigstens versucht.
Das ich in deren Augen nur ein Stück Scheiße
 bin das spüre ich nun ganz deutlich ,
und insgeheim dachte ich mir das schon seit eh und je.
Nur es jetzt auch so klar vor Augen zu haben ,
das tut Saumäßig weh.
Wiedereinmal zerplatzt ein guter Tag in tausend Nähten ,
wiedereinmal Pech im Leben ,
Wiedereinmal bin ich das Große Arschloch die, Die Fehler macht.
Andere machen keine Fehler , deren Leben ist Tadellos.
Sie sagte ja ich solle ihr gutes Leben mit der Familie das ja in Einklang
und Harmonie herrsche, nicht durcheinander bringen –
 sie wäre ja stolz auf ihre Familie und bla bla bla.
Leck mich am Arsch – aus Trauer wird Wut ,
ja ich habe jetzt Wut denn ich denke mir ,
wenn Sie mal nur einmal an Mama´s Stelle gewesen wäre ,
würde sie dann auch so einen gequirlten Scheiß von sich geben ???
Zudem geh ich recht der Annahme Das sie diese
SMS selber nicht verfasst hat ,
so überheblich hat Sie früher ja nie geschrieben.
Das war bestimmt mein Onkel ,
der es sich seit ein paar Jahren zur Nutze gemacht hat,
eine gehobene Redensart zu beherrschen.
Mir auch gleich wer das geschrieben hat ,
 ich weis jetzt zu 100% das ich nichts Wert bin in deren Augen.
Es tut sehr weh , es verletzt mich zutiefst –
ich möchte gar nicht wissen was Oma dazu sagen
würde wenn sie noch leben würde.
Ich wünschte Sie wäre da und sie würde denen mal so richtig
den Hintern versohlen ,
damit sie mal runter kommen von ihrem Hohen Ross ,
nur weil Sie gearbeitet haben und nen Haus und die Kinder
wieder Kinder haben meinen die , sie sind was besseres ?
Ich Scheiß auf die , ich scheiß auf alles !!!!
Ich kann grad nicht mehr ,
wann hört dieser Schmerz auf , immer nur Schmerzen.
in meinem Herzen !

3 Kommentare

  • Svea Kerling

    Wenn ich könnte, wie ich wollte. Ich würde lernen, das Leben zu lieben. Ich würde meine Krankheit abschütteln wie einen alten Umhang, der schwer auf meinen Schultern lastet. Meine innere Leere wäre ausgefüllt mit Leben. Ich habe Angst vor dem Leben. Die Angst hält mich gefangen und zeigt mir immer wieder aufs Neue, wie machtlos ich bin. Wenn ich könnte, wie ich wollte, dann hätte ich keine Angst mehr. Meine Gedanken würden nicht ständig kreisen, sie würden auch mal stehen bleiben. Mir Ruhe gönnen. Ich würde einen Ausweg finden; die richtige Ausfahrt aus dem Kreisverkehr. Wenn ich könnte, wie ich wollte, dann würde ich mich nicht verkriechen unter schweren Decken. Die Last, mich jeden Tag aufzuraffen und dem Tag ins Gesicht zu sehen, wäre von mir genommen. Es gäbe kein schwarzes Loch, in das ich immer wieder aufs Neue falle, immer dann, wenn ich glaube, Halt gefunden zu haben. Immer dann, ,,,

    Aus „Schwarz oder Weiß, Borderliner kennen kein Grau.

    Wenn ich könnte wie ich wollte, dann würde ich dich jetzt umarmen und ja, vielleicht … vielleicht würden wir uns gemeinsam ansaufen.

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