AD(H)S,  Co - Abhängigkeit

Es ist nicht alles „Gold“ was glänzt.

Am Freitag ist die dritte Gerichtsverhandlung von innerhalb drei Jahren.

Es geht wieder einmal darum das ich Menschen Zuviel vertrauen Geschenk habe und diese das schamlos ausgenutzt haben.

Nun ich bin ja auch selber Schuld , eventuell denke ich heute das ich mir Freundschaft erkaufe wollte.

Letztendlich war ich damals kein Freund sondern nur Mittel zum Zweck.

Wenn ich an diese Zeit zurück denke könnte ich mich selbst in den Allerwertesten beißen.

Was war ich Gutgläubig und Naiv. Ich dachte mit ein bisschen guten Willen und meiner aufgedrängten Hilfe könnte ich etwas gutes bewirken.

Letztendlich hat man genau diese Schwachstelle ausgenutzt wie immer in meinem Leben.

Ich bin froh das ich gleich zum Anwalt gegangen bin und diese hilft mir jetzt meine Gerechtigkeit wieder zu erlangen.

Jedoch fällt es mir schwer den damals so vertrauten Personen wieder einmal gegenüber zu stehen.

Nicht weil ich Angst habe sondern weil bei mir das so ist, das mit eine mal alle Erinnerungen an diese Zeit wieder hoch kommen und ich dann einfach nicht verstehen kann warum man so gemein sein kann, so ganz ohne Gewissen.

Wie gesagt ich bin selbst Schuld.

So kann ich aber auch nicht immer alles einfressen.

Seit Montag geht es mir jetzt schon nicht gut , es gab Differenzen zwischen mir und meinem Mann und momentan fühle ich mich total Leer und Ausgebrannt.

Ich habe kein Bock auf Sport oder den alltäglichen Haushalt.

Es ist jeden Tag das gleiche.

Zwar freue ich mich nun das wir umgezogen sind im Juli und hier nun vieles einfacher ist, ich glaube auch das zu 98% meine Depressionen überwunden habe. Doch muss ich jetzt echt aufpassen das ich da nicht wieder rein schlittere.

Vielleicht ist das nur eine Phase und es geht mir nach dem Freitag wieder besser, falls nicht muss ich irgendwas tun und dagegen angehen.

Ich weiß momentan nicht wirklich was mit mir los ist , mein Mann hat selbst so eine Durchhänge Phase und zieht mich automatisch mit runter.

Wie oft versuche ich im zu erklären das er sich bei seinen Arbeitskollegen mehr durchsetzen muss.

Gut jeder Mensch ist anders , aber wie oft habe ich ihm schon Brücken gebaut und ihm Hilfe geboten , ihn Stundenlang zugehört manchmal treibt mich das am Rande des Verzweifelns.

Immer wenn ich einen Lichtblick sehe , und mir denke so jetzt hat er es begriffen ist im Nächsten Moment wieder alles dahin alles was ich gesagt hatte dreht sich im Mühlrad.

Und dann zweifelt er wieder an sich und denkt er macht alles falsch.

Wenn noch nicht mal die einfachsten Dinge Routine finden, wie soll es dann bei seiner Arbeit sein.

Wenn er nichts mehr auf sich gibt und sich klein macht , geht das auch auf mich über. Ich bekomme keine Nähe und Streicheleinheiten sind nur gezwungenermaßen.

Das letzte Liebevolle Wort ist schon länger her.

Intimität ist zwischen uns so selten wie Zwanzig Grad im Winter.

Ich fühle mich dementsprechend Wertlos und Unattraktiv.

Was soll ich noch aus mir machen wenn es eh keinem Interessiert.

Es ist der Wurm drin und ich prasse mal wieder voll vor die Wand.

Ich selbst hatte immer schon , dieses – dieses komische in mir das wenn ich kein Zuspruch und keine Aufmerksamkeit erhalte einfach nichts mehr um mich gebe. Mich interessiert dann einfach nichts mehr, esse nicht und mache nichts.

Gestern aß ich Notgedrungen eine Scheibe Brot den ganzen Tag.

Ich fühle mich so abgewertet. Für alles und jeden bringe ich mal kleine und mal größere Opfer , aber was ist mit mir, wer ist für mich da wenn es drauf ankommt.

Mir ist in solchen Momenten , einfach alles Egal.

Mein Dasein hat dann in dieses Situationen keinen Mehrwert.

Am liebsten unter die Decke verkriechen und Licht aus und den ganzen Tag schlafen oder Fernsehen gucken um alles abzuschotten.

Nichts was ein aufbaut , bisher war ich es immer, die aufgebaut und motiviert hat, egal wie schlecht es mir ging – ich habe keine Kraft mehr.

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