Emotionaler Missbrauch,  Traumatische Erlebnisse,  Traurig

Heimweh Teil 3

Kaltes Metall spürte ich an meinem Körper.
Ich konnte mich zwar noch bewegen , aber ich konnte mich nicht losreißen.
Ich war an Armen und Füßen Festgeschnallt.
Ich lag auf einer Liege in einem grünen langen Hemd.
Ich wusste nicht mehr was los war, meine Augen brannten fürchterlich.
Mein ganzer Körper fühlte sich schwer und heiß an.
Ich erkannte nicht einmal wo ich war , ich hatte fürchterliche Große Angst.
Die grellen Lampen an der Decke flackerten.
Ich kam mir mehr vor als wie in einem Gruselfilm.
Meine Angst wurde von mal zu mal größer , ich versuchte mich irgendwie von den fesseln zu lösen.
Immer mehr und immer heftiger.
Vor lauter Angst fing ich an zu schreien.
Lauter , immer Lauter ich weinte und schrie.
„Hey kleines „ Wie geht es dir ?
Bist du wach ?

Ich fragte , Habe ich geträumt ?
„Ja du hattest einen schlimmen Albtraum.“

Sofort schaute ich zu meinen Armen und Füßen die nicht gefesselt waren.
Ich lag in einem Normalem Krankenhauszimmer.
Darin war ein großes Fenster , wenn man raus sah konnte man einen kleinen Spielplatz sehen.
Und ein paar Bäume.
Es fiel also genug Licht in das Zimmer.
Und ich konnte die Person erkennen die mich ansah und mich lieb anlächelte.
Es war Der Stationsarzt ……

Diana „Du musst jetzt sehr Tapfer sein, weist du noch was dir passiert ist?.
Wenn du was weist musst du das der Polizei sagen die gleich zu dir kommen wird.
Irgendwie war ich total benebelt ich hatte noch nicht einmal große Schmerzen.
„Ich sagte , Nein – was soll passiert sein ? Warum bin ich eigentlich hier und nicht drüben in der Psychiatrie.

Der Arzt sagte mir dann das ich beinahe Blutüberströmt und mit zerrissener Kleidung ins Krankenhaus gekommen war.
Auf allen vieren soll ich gekrochen sein bis ich schließlich bewusstlos wurde.
Die Ärzte setzten mich unter Beruhigungsmitteln , erzählte er mir.
Und untersuchten mich an alle Körperstellen.
Ich hatte viele Prellungen , Knochenbrüche Schwellungen und Verstauchungen.
Er sagte dann zu mir das alles wieder gut wird und ich diesen Tag schnell vergessen sollte.
Aber ich wusste ja nicht mal mehr was geschehen ist , Ich wusste auch beinahe nicht mehr wer ich war.
Ich hatte riesige Angst.

Bilder und Fotos  (168)
Zwei Polizisten betraten das Zimmer und fragten den Arzt , wie es mir geht.
Ich hab im halbwachen Zustand mitbekommen wie der Arzt zu den Polizisten sagte :
Es muss ihr schreckliches widerfahren sein , wir konnten zum Glück keine Vergewaltigung Festellen.
Dennoch war an der Kleidung und am Körper Sperma von bestimmt mehreren Ergüssen.
Überall Wunden , und Knochenbrüche hat das Mädchen !
Sie ist Traumatisiert , wir wissen nicht was sie genau erlebt hat und ob sie darüber sprechen wird. Sie wurde gerade mal vierzehn Jahre alt , noch ein Kind das erst versucht hat im Leben ihren Platz zu finden.
Wir wissen nicht in wieweit sich das Kind in der Sozialen und Emotionalen Ebene entwickeln wird.
Nach diesem schrecklichen Vorfall.
Ein Polizist drehte sich zu mir und sah mich an meine Augen waren so schwer das sie immer wieder zu fielen.
„ Hallo „ Wer bist du und wie alt bist du ?
Er nahm meine Hand , ich schrak sofort zurück und fing an zu weinen.
Du musst keine Angst haben , wir sind auf deiner Seite – wir wollen dir nur helfen.
Sag uns doch mal bitte wie du heißt und wie alt du bist.
Ich stammelte und weinte ich hatte so große Angst.
Ich bin Diana bald bin ich Fünfzehn.
„Oh sagte der Polizist. „ Wann hast du denn Geburtstag ?
Am 13.1 sagte ich. “ Na ein bisschen Zeit hast du dann ja noch ,zwinkerte er mir zu.
Der Polizist zögerte nicht lange und stellte weitere Fragen.
Ich weinte ,
Was ist dir denn passiert , wo bist du gewesen und woher kamst du ?
Hat dich jemand geschlagen , hast du die Person erkannt die dir weh getan hat.
Ich sagte nur das:
Ich ging in eine Telefonzelle , ich wollte meine Mama anrufen , meine Mama die ich so sehr liebe – meine Mama , „Der Arzt „ Beruhige dich ….bleib ganz ruhig“.
Mir flossen die Tränen vom Gesicht.
Der Polizist beugte sich zu mir und jetzt sprach ich ganz leise.
„Da kam ein Großer Mann und machte die Tür auf .
Und er hielt mir sein Geschlechtsteil vor die Nase.
Ich hatte solche Angst , aber als ich anfangen wollte zu schreien bin ich erst hier wieder aufgewacht .
War es ein Traum ??? Fragte ich.
Die Polizisten sagten , nein „ Es war kein Traum“ Manche Menschen sind Grausam und unsere Aufgabe ist es diese Grausamen Menschen ausfindig zu machen und sie zu bestrafen, für das was sie dir angetan haben.

Meine Augen fielen zu.
Mitten in der Nacht kam eine Krankenschwester zu mir und wechselte die Infusion aus.
Sie sagte mir das man Nebenan in der Psychiatrie angerufen hätte und das ich erst Morgen wieder dort hin könnte.
Gegen Mittag kam dann die Psychologin und holte mich persönlich ab.
Mir blieb noch im Ohr das ich dem Arzt gesagt habe „ Bitte , Bitte ich hab solche Angst das ich jetzt meine Mutter nie wieder sehen darf. Bitte sagen sie nichts den Psychologen und Betreuern von drüben.
Ich schäme mich so das darf niemand erfahren , wenn die das wissen dann lassen die mich da nie wieder raus.
Der Doktor gab mir seine Hand und zwinkerte mir zu und sagte das nur er und die Polizei davon wüsste und die Ärzte die mich untersuchten.
Es aber einerseits wichtig wäre das alle Bescheid wissen damit der Täter gefasst werden und dir geholfen werden kann.
Ich schrie „ Nein das dürfen sie nicht , Bitte geben sie mir ihr Versprechen.
„ Ja gut , Ich verspreche es.

Er hatte das Versprechen gebrochen , denn er musste den Psychologen die Wahrheit über mich sagen.
Die Psychologin schob mich mit einem Rollstuhl rüber in die Psychiatrie.
Alle Kinder guckten sehr komisch, man brachte mich erst mal in mein Zimmer.
Ich konnte nicht viel machen denn mein Bein und mein Arm lag in Gips.
Um den Kopf trug ich eine Art Helm.
Ich rollte mit dem Rollstuhl in Richtung Bad und sah mich im Spiegel an.
Mein Gesicht war beinahe nicht wieder zu erkennen.
Überall waren dort Schnitte in meinem Gesicht , Aufgeplatzte Wunden von Schlägen.
Ich fing an zu weinen und sackte in mich zusammen.
Nach einer Weile fuhr ich zum Flur hinaus , das mit einer Hand schon Recht mühsam wahr besonders wenn man um die Ecke fuhr.
Ich hatte immer noch Schmerzen.
Ich fragte eine Betreuerin ob ich meine Mutter anrufen dürfte.
„Sie sagte ja warte bis nach dem Abendbrot dann kannst du sie anrufen.
Ich konnte beim Abendessen kaum was herunter bekommen.
Ich hätte das Telefonat mit meiner Mutter am liebsten hinter mir gehabt.
Die Milchsuppe die es noch zum Abendbrot gab , erbrach ich gleich danach wieder.
Mit ihr auch die Tabletten die sie mir in einem extra Schälchen gaben.
Zum Glück hat niemand mitbekommen das ich diese Mahlzeit erbrochen hatte.
Ein Paar Minuten später konnte ich dann alleine ins Dienstzimmer gehen und meine Mutter anrufen.
Niemand war dabei , es war so gut das ich das durfte ohne das jemand dabei war der mir Druck machte.
Ich wählte die Nummer , und es läutete ….Niemand ging ran.
Ich versuchte es immer und immer wieder bestimmt über Dreißig Minuten lang , Ich zitterte…
Ich hatte riesige Angst , die Betreuerin schaute in das Dienstzimmer und kam herein.
„Hast du noch niemanden erreicht ? Ich sagte Nein , ich weiß nicht was los ist warum sie nicht dran geht. Ich mach mir so Große Sorgen.
Nein , Mach dir keine Sorgen , Deine Mutter weiß schon was sie tut ich versuche es heute im Laufe des Abends noch öfter bei ihr und wenn ich sie erreiche dann hole ich dich okay ?
Nichts wusste sie , wenn Mama zu viel getrunken hatte , wusste sie nämlich nicht mehr was sie tat aber das wusste ja auch keiner.
Nur ich wusste das !
Aber ich wahr schon mal sehr froh das sie es weiterhin versuchen wollte.
Gegen Einundzwanzig Uhr hielt ich es dann nicht mehr aus, ich sagte zu der Betreuerin das sie öfter anrufen muss , das Mama wach wird wenn sie schläft.
Bitte rufen Sie an , Bitte jetzt und alle Fünf Minuten.
Die Betreuerin rief zwischendurch immer mal an , aber sie ließ es auch nie lange klingeln Zuhause , wie sollte meine Mutter so schnell auch ans Telefon kommen wenn sie gefallen war.
Dann war die Nachtdienst Übergabe , die fast eine ganze Stunde dauerte.
Ich wartete auf dem Flur vor dem Dienstzimmer das die da drinnen endlich aufhörten zu reden und meine Mutter anrufen.
Ich ging beinahe kaputt vor Sorge ich dachte bald ist alles zu spät.
Im Moment vergaß ich alles um mich herum nur noch meine Mutter war jetzt wichtig.
„Großer Gott im Himmel „ Bitte lass sie anrufen und lass Mama ans Telefon gehen.
Kaum zu ende gedacht , öffnete sich die Tür vom Dienstzimmer.
Die Nachtwache sagte das sie gleich noch ein mal bei meiner Mutter anrufen würde.
Ich hoffte und betete das meine Mutter ran geht.
Alle anderen Betreuer Verabschiedeten sich und ich musste draußen warten.
Dann rief sie an und ließ lange klingeln.
Ich tippelte mit einem Bein das aber noch sehr schmerzte , jedoch für diesen Moment ausgeblendet war.
Sie ging nicht ran. Die Betreuerin sah das ich sehr aufgeregt war und kam zu mir.
Du musst jetzt ins Bett gehen , es ist schon nach Zweiundzwanzig Uhr.
Ich wollte aber nicht.
Dann wurde sie lauter und etwas zynisch „Doch du musst“ Ich werde es nachher noch mal versuchen und wenn ich sie erreiche sage ich es dir Morgen früh.
Man legte mich ins Bett und deckte mich zu.
Im gleichen Augenblick hörte ich das Telefon aus dem Dienstzimmer schellen.
Ich bangte darauf das es meine Mutter ist.
Die Betreuerin schloss die Tür ….Die Dunkelheit machte mir Angst aber ich wartete darauf das die Betreuerin eintreten würde und mir sagt der Anruf wäre von meiner Mama gekommen.
Doch es war nicht so …
Die ganze Nacht lag ich wach , zwischendurch schlummerte ich immer wieder mal ein.
Aber sobald ich ein Geräusch hörte war ich wieder wach.
Irgendwann gegen Vier Uhr Nachts rief ich die Nachtwache um mir bei der Toilette behilflich zu sein.
„ Hast du geschlafen“ ? Nein habe ich nicht , war meine Antwort!
Du musst dir keine Sorgen mehr machen, wir haben deine Mama erreicht.
Sie war Zwei Tage bei deiner Oma zu Besuch.
Sie wollen dich beide bald besuchen kommen , hat sie gesagt.
Was für welche Worte , Ich war in diesem Moment Glücklicher als jedes andere Kind auf der Welt.
Ich war dem Herr Gott so dankbar.
Und ich freute mich so über diese Nachricht das alles andere um mich herum unwichtig und nicht schlimm vorkam.
Dann legte sie mich zurück in mein Bett , Die Betreuerin deckte mich zu und gab mir einen Kuss auf meine Stirn und schaute ob der Helm noch richtig saß.
Dann sagte sie , Schlaf schön kleines du brauchst jetzt viel Ruhe und Schlaf.
Ich fragte ob man die Tür ein Spalt breit auflassen könnte damit Licht vom Flur hinein fiel.
Ja das mache ich , aber nun schlafen
„Ja Okay.“!

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