Mein Anker, meine Liebe und mein bester Freund Timmy

Wieder einmal sitze ich auf meinem alten abgeschlissenen Sofa und denke so bei mir das sich nichts zum Guten gewendet hat, im Gegenteil.

Aber doch eines gibt es, was gut ist und wofür ich sehr Dankbar bin.

Das ist mein Mann und mein Hund Timmy.

Meine Mutter lebt, wenn auch mehr Schein als sein.

Und es ist nicht mehr Wichtig was gewesen, denn das was gewesen, kann man nicht mehr ändern.

Das letzte Mal als ich am Schreibtisch saß und meine Geschichte, versuchte zu Ende zu schreiben verging bis heute über ein Jahr.

In dieser Zeit, dachte ich Still zu stehen aber gleichzeitig doch älter zu werden.

Auch die Grausamkeiten des Lebens nahmen nicht ab.

Und als ich dachte es beruhigt sich alles nun, war es um mich geschehen.

Schneller als ein Blitz, raffte es mich zu Boden.

Ich kam nur schlecht wieder hoch.

Total ausgebrannt und Leer.

Nichts war mehr wie vorher, es veränderte sich alles und Doch nichts.

Ich war gefangen und blieb in dieser Schockstarre.

Ich dachte an den Tod, ich hatte Angst nicht mehr aufzuwachen.

Ein beklemmendes Gefühl in der Brust.

Ich war Stocksteif und konnte mich nicht wehren.

Diese grausame Angst machte mich zum Sklaven meiner eigenen Gedanken.

Und jetzt, ich bin eingefroren, Still und innerlich fast taub vom Schmerz.

Dennoch aufgeben war nie eine Option.

Ich glaube das es irgendwie weiter geht.

Meine Wenigkeit