Angst,  Co - Abhängigkeit,  Depressionen,  Vergangenheit

Positiv, Schwarz und Weiss

Wenn ein Kind kritisiert wird,lernt es zu verurteilen.
Wenn ein Kind angefeindet wird,lernt es zu kämpfen.
Wenn ein Kind verspottet wird,lernt es schüchtern zu sein.
Wenn ein Kind beschämt wird,lernt es sich schuldig zu fühlen.
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Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird,lernt es geduldig zu sein.
Wenn ein Kind ermutigt wird,lernt sich sich selbst zu vertrauen.
Wenn ein Kind gelobt wird,lernt es sich selbst zu schätzen.
Wenn ein Kind gerecht behandelt wird,lernt es gerecht zu sein.
Wenn ein Kind geborgen lebt,lernt es zu vertrauen.
Wenn ein Kind anerkannt wird,lernt es sich selbst zu mögen.
Wenn ein Kind in Freundschaft aufgenommen wird,lernt es in der Welt Liebe zu finden.

Aus Tibet
Also, wenn ein Kind die letzten sieben Werte kennen lernt, dann wird es sicherlich eine glücklichere Zukunft haben.

❤️

Dies schreibt ein Coach der die Positiven Seiten des Lebens und das beste aus dir heraus holen möchte. Aber was ist denn, wenn man die Sieben Werte nicht vermittelt bekommen hat. Sondern die ersten vier?Ist es dann überhaupt möglich das Positive im Leben zu sehen. Ja es ist nicht unmöglich, sage ich. Auch mit PTBS, Borderline und Depressionen und weitere Diverse Erkrankungen, habe ich mich selbst nie aufgegeben. Ich mag mich nicht besonders, was ist schon gut an mir? Ich finde selten positive Dinge an mir dafür um so negative Seiten. Und bekomme ich Kritik oder man Diskriminiert mich dann finde ich auch sofort die Schuld an mir selbst. So geht es mir auch, wenn Menschen die ich sehr mag oder sogar liebe, schlechte Laune haben. Sofort überträgt sich das auf mich und ich denke dann, kann ich nicht noch mehr tun, damit es der Person wieder besser geht? Und wenn ich dann weiß, daß ich eigentlich nicht helfen kann. Zieht es mich runter. Mir ist dann mein eigenes Leben egal, ich stelle die, die ich liebe über mich selbst. Weil die anderen Wertvoll sind, ich bin es nicht. Denn es wurde mir nie gesagt, früher als ich klein war, bereitete ich nur Probleme, ich war so oft krank. Bekam Lungenentzündungen hohes Fieber und Asthma Anfälle gehörten zu meiner Tagesordnung, ich war nicht so wie andere Kinder. Ich war nicht so fröhlich wie sie und ich war auch nicht so fit und fideel. Wie die anderen Kinder. Oft dachte ich, warum kann ich nicht so wie andere Kinder sein. Wenn Mama ein gesundes Kind bekommen hätte, würde sie bestimmt nicht trinken. Aber sie muss immer trinken, weil sie sich immer Sorgen um mich machen muss. Gerade bereitet mir dieser Satz und dieser Gedanke an Damals Schmerzen.

 Es tut weh. Ich weiß nicht ob ich jemals so frei und fröhlich sein kann, wie andere. Ich glaube die Erfahrungen, Erlebnisse haben mich zu dem gemacht was ich bin. Ich will nicht sagen das ich Pessimistisch bin, aber ich sehe alles nicht so Rosa Rot wie andere. Ich bin vorsichtig und vertraue im Grunde niemanden mehr. Ich kann mich nicht zu einem anderen Menschen machen, der ich nicht bin. Vielleicht lerne ich irgendwann das ich auch wertvoll bin. Nicht nur dann wenn ich gebe. Aber dafür wurde über Jahre zuviel an und in mir zerstört. Ich weiß nicht wie die Menschen empfinden und fühlen ohne PTBS ob es für sie ebenso unerträglich ist wenn man sich nie Wertvoll gefühlt hat. Ich würde zu gerne wissen wie ein ganz normaler Mensch damit umgehen würde. Vielleicht sagt dies mir mal jemand. Ich möchte wissen ob jemand, das durchstehen würde was ich durchgestanden habe und ob dann dieser jenige auch noch sagen würde, man muss das positive in der Welt sehen. Ganz ehrlich, ich hasse das Wort positiv. Ich bin nicht Pessimistisch Ich bin Schwarz und Weiß

Was dazwischen gibt es nicht. 

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